Ferienpass RJ / 13. Oktober 2016

Bei einem Kaffee und Gipfeli besprechen wir, das sind Hansruedi, Priska, Ursi, Walter und Marianne, den Ablauf für diesen Ferienpassmorgen. Das Wetter ist trocken und besser als angesagt. Schnell sind die nötigen Sachen bereitgestellt und wir warten auf die 15 Kinder im Alter von 7–10 Jahren.


Pünktlich um 10.00 ist eine muntere Kinderschar begleitet von 2 Erwachsenen bei unserer Klubhütte an der Linth.
Hansruedi Hegi, unser Präsident erklärt den Kindern als erstes, wie man sich im Umgang mit Hunden verhält. Ganz wichtig, immer zuerst den Besitzer fragen, ob man den Hund streicheln darf.
Endlich dürfen die Kinder die Hunde geniessen. 2 Belgische Schäferhündinnen, 1 Labradorhündin,  1 Border Collie und das vier Monate alte Riesenschnauzerbaby sind genauso erwartungsvoll und aufgezogen wie die Kinder.
Kinder und Hunde laufen fröhlich durcheinander. Immer wieder gibt es ein Würstli, so lecker!!!
Mal sitzen die Hunde im Kreis, mal aussen rum. Springen auf Rufen immer wieder zum Meister zurück. Oder auch mal ohne zu rufen, was die Kinder lustig finden. Jetzt dürfen die Kinder in einer Reihe stehen und tüchtig mit Plastik Tücher winken. Auch das ist kein Problem für unsere Hunde. Auch nicht für die kleine Riesenschnauzerhündin im Team. Genau wie die Grossen machte sie freudig mit und zeigte was aus ihr noch werden kann.
Ganz ruhig neben den Kindern liegen, oder unter ihnen durch kriechen, das macht Spass.
Uii, jetzt machen die Kinder einen langen Tunnel und wir Hunde dürfen durchsausen.
Unter einem grossen Plastik verschwinden 2-3 Kinder, bestückt mit Würstli. Ein Hund nach dem andern versucht so schnell wie möglich zu den Kindern zu kommen. Unter grossem Gelächter gelingt es den Hunden, sich die Belohnung zu holen.

Nach einer Znünipause warten die Kinder gespannt, wie es weiter gehen wird.
Was macht ein Therapiehund? Thalia, ausgebildete Therapiehündin, zeigt wie sie neben Kindern an Stöcken ganz ruhig läuft was gar nicht so einfach ist. Ein Spielzeug bringen, gefüllt mit Futter, ein grosses Lob und Streicheleinheiten als Belohnung. Die Zeit vergeht viel zu schnell.
Den  Abschluss des Morgens bildet ein Parcours. Mit verbundenen Augen werden die Kinder von den Hunden an der Leine durch eine Zick-Zack-Bahn geführt. Voller Vertrauen machen sich die Kinder mit ihrem Lieblingshund auf den Weg.
Etwas traurig, dass es schon fertig ist, aber glücklich, was sie erlebt haben macht sich die Kinderschar mit ihren Begleitern auf den Heimweg. Ein letztes Winken und es wird ruhig.

Mit einem feinen Essen, serviert von Werner, lassen wir den Kurs Revue passieren. Ein interessanter Tag, für die Kinder, die teilnehmenden Hunde und ihre Führer geht zu Ende. 

 

Bericht: Priska Rotach / Hansruedi Hegi

Fotos: Marianne Hegi

 

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